Zentralasien (ZAS)

Im September 2017 findet der 1. Lehrgang für Nachwuchsdiplomatinnen und - diplomaten aus Zentralasien statt. Die Gäste kommen aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und  Aserbaidschan.

Der Themenschwerpunkt des  vierwöchigen Kurses liegt auf Konfliktprävention und Deradikalisierung, Themen, die gerade auch für die Herkunftsländer unserer Kursteilnehmenden von aktueller Relevanz sind. Daneben soll ein positives Deutschlandbild vermittelt und unsere Gäste mit den Zielsetzungen deutscher Außenpolitik vertraut gemacht werden. Gespräche und Diskussionen finden im Auswärtigen Amt und im Bundeskanzleramt statt, sowie mit der GIZ, Politischen Stiftungen und wissenschaftlichen Instituten. Zudem erhalten die Teilnehmenden Vorlesungen zu deutscher und europäischer Zeitgeschichte, zum deutschen föderalen politischen System und zu internationalem Recht sowie ein Medientraining.

Praktische Einblicke werden durch eine Studienfahrt nach Sachsen mit Besuchen in Dresden (Staatskanzlei), Leipzig (BMW-Werk), Görlitz (deutsch-polnisches Grenzmanagement) und  Freiberg (Bergakademie) ermöglicht.


Eine weitere Studienfahrt nach Wien (OSZE und IO), ein Mediationstraining, eine Fallstudie zur Rolle der Religionen in der Außenpolitik sowie ein Planspiel zur Deradikalisierung ergänzen das Programm. Deutsche Ansätze und praktische Erfahrungen zum Schwerpunktthema werden im BMI vom Arbeitsstab „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ vorgestellt.

Besuche bei der NGO „Violence Prevention Network“ und beim Bezirksamt Berlin-Neukölln, dort wird das Integrationsmodell vorgestellt, sollen als Beispiele der operativen Umsetzung von Politik fungieren.

Der Lehrgang wird in englischer Sprache durchgeführt.


Unsere Veranstaltungen

< Januar 2018 >
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